Willkommen im

Hopfen
Anbaugebiet
Elbe-Saale

Chronik

DIE GESCHICHTE DES HOPFENPFLANZENVERBANDES ELBE-SAALE E.V.

Die Anfänge

Hopfenanbau im Elbe-Saale Dreieck

Die Kulturpflanze Hopfen kann im Elbe-Saale Dreieck auf eine über tausendjährige Anbautradition zurück blicken. Als bisher ältester Beleg gilt eine Lieferung von 86 Scheffel Hopfen an das Kloster Gerbstädt zur Zeit Ludwig II. in den Jahren 804 bis 876. Das Brauwesen war in vielen Teilen Mitteldeutschlands die Hauptnahrungskomponente der Bürger und wichtigste Einnahmequelle für Herrschaft und Städte (Trankzehnt). Bier hatte als sauberes Getränk einen hohen Stellenwert in der Gesellschaft. Trotz Kriege, Missernten und Rückschläge blieb der Hopfenanbau in Mitteldeutschland weit verbreitet. Bier- und Schankordnungen regelten ab dem 13. Jahrhundert sowohl die Abgaben, als auch die Rezeptur, wobei die Verwendung von Hopfen ein wichtiges Kriterium war. Das „Weißenseer Reinheitsgebot“ für Bier (Statuta thaberna) im Jahr 1434 besagt: „Es soll auch nicht in das Bier weder Harz noch keinerlei anderes Ungefercke. Dazu soll man nichts anderes geben als Hopfen, Malz und Wasser.“ Heute ist die Hopfenregion Elbe-Saale mit ca. 1.550 ha das zweitgrößte und nördlichste Hopfenanbaugebiet Deutschlands. Die Hopfenflächen werden von 28 weit auseinander liegenden Hopfenbetrieben in den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen bewirtschaftet.

Elbe-Saale Hopfen ab 1950

Ein Wiederbeginn

Große Bedeutung für die Entwicklung des Hopfenanbaus in der DDR hatte das Wirken der Arbeitsgruppe Hopfenbau des Institutes für Acker- und Pflanzenbau der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Der Anbau von Hopfen, vorrangig von Bittersorten wurde seit 1954 in der DDR staatlich gefördert. Die Fachschule in Naumburg übernahm die Ausbildung von Hopfenmeistern. 1956 wuchs bereits in 130 Betrieben auf 700 ha Hopfen. Ziel der DDR-Wirtschaftspolitik war die Eigenversorgung mit Hopfen. Mit 2130 ha wurde 1965 fast die angestrebte Endfläche erreicht. Zuletzt gab es in der DDR im Rahmen der landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften 64 Betriebseinheiten, die auf 2286 ha Hopfen anbauten. 

Nach der Wende

Was geschah
nach 1989?

Nach der Wende führten ca. die Hälfte aller Landwirte den Hopfenanbau weiter. Am 2. August 1990 schlossen sich alle Hopfenbetriebe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Hopfenverwertungsgenossenschaft Elbe-Saale e.G. zusammen. Im Jahr 2000 erfolgte die Verschmelzung dieser Erzeugergemeinschaft mit der HVG Hallertau e.G.Zur Wahrnehmung der eigenen regionalen Interessen wurde ein Jahr später der Hopfenpflanzerverband Elbe-Saale e.G. gegründet, in dem alle Hopfenbetriebe des Gebietes sowie interessierte Personen Mitglied sind.Heute sieht sich der Verband als Bindeglied zwischen Pflanzern und Vermarktungsorganisationen sowie den Ministerien der drei Bundesländer. Ein wesentlicher Punkt ist die Interessenvertretung der Elbe-Saale Hopfenpflanzer im Verband Deutscher Hopfenpflanzer sowie dem Deutschen Hopfenwirtschaftsverband. 

Stärke durch Kooperation

Zusammenarbeit
der Länder

Die enge Zusammenarbeit der Ministerien und nachfolgenden Einrichtungen der drei Bundesländer Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen ermöglicht eine gute fachliche Betreuung der Hopfenanbauer. Dabei übernimmt das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft, Infrastruktur und Ländlichen Raum in Jena (TLLLR) die Federführung hinsichtlich angewandter Forschung, Öffentlichkeitsarbeit, Vertretung in Fachgremien, Durchführung der Neutralen Qualitätskontrolle sowie Weiterentwicklungen rund um den Hopfen. Eine sehr enge Kooperation besteht zum Institut für Pflanzenbau und -züchtung der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft in Wolnzach. Dazu gehört das Hopfenforschungszentrum in Hüll, das weltweit größte seiner Art.

Elbe-Saale Hopfen mit Qualitätssiegel

Geschütztes Produkt

Der in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen hergestellte Hopfen ist seit April 2014 unter dem Namen "Elbe-Saale Hopfen" ein von der EU geschütztes Produkt und darf mit dem Qualitätssiegel "g.g.A. - geschützte geographische Angabe" beworben werden. Hierzu gibt es eine Vereinbarung zwischen den Landwirten und dem Hopfenpflanzerverband Elbe-Saale e.V. Die Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Brauerbund sowie dem Verband privater mitteldeutscher Brauereien ist sehr eng. Vorortbesuche in heimischen Brauereien und Vorträge vor Brauern tragen dazu bei, die Marke Elbe-Saale Hopfen weiter in den heimischen Brauereien zu implementieren. Elbe-Saale Hopfen wird den Braumeistern vorgestellt und für Sudversuche zur Verfügung gestellt. Mittlerweile setzen alle mitteldeutschen Brauereien Hopfen aus dem Anbaugebiet Elbe-Saale ein.

Elbe-Saale Hopfen von Heute

Flächenstatistik

JahrAnbauflächeErtrag
20151274 ha47.120 Ztr
20161382 ha56.898 Ztr
20171426 ha58.773 Ztr
20181505 ha49.224 Ztr

Das Hopfenjahr

Frühjahrs­arbeiten

Hopfen ist eine Dauerkultur. Die Wurzelstöcke gesunder Bestände verbleiben über viele Jahre im Boden und werden in der Regel nur bei der Neueinführung von Sorten gerodet. Im Frühjahr ermöglichen Kombigeräte in einem Arbeitsgang das Erdreich weg zu ackern und den Hopfen zur Verjüngung des Stockes und zur Steuerung des Austriebes bis in gesundes Gewebe zurück zu schneiden. Von einer vom Traktor gezogenen Kanzel aus knüpfen Arbeiter den ca. 1 mm starken Draht am Laufdraht fest und stecken anschließend jeweils zwei bis drei davon V-förmig angeordnet an einem Wurzelstock in den Boden. Im April müssen an jeden Draht zwei bis drei Triebe in aufwendiger Handarbeit rechtswindend angeleitet werden. Das Anackern von Erde ab Mai zu einem Bifang begünstigt die Bildung von Sommerwurzeln.

Phase des Wachstums

Ab Mitte Mai wächst der Hopfen pro Woche einen ganzen Meter, bis er Ende Juni die Gerüsthöhe von 7 bis 8 Meter erreicht. Bei sehr wüchsigen Sorten wird der Boden flach gekreiselt, um eine Ausbreitung des Wurzelstockes zu verhindern. Um den Befallsdruck von Krankheiten und Schädlingen zu minimieren, werden bodennahe Blätter und Seitentriebe entfernt (das sogenannte Hopfenputzen). Im Juli blüht der Hopfen diözisch; die lockere Rispe der männlichen Blüten ist auf Ertragsflächen nicht erwünscht. Es sind nur die weiblichen unbefruchteten Zapfen, die ab Ende August an den langen Seitentrieben reifen. Im Juni oder Herbst bis Ende September eingesäte Zwischenfrüchte können die Erosionsgefährdung zwischen den Reihen mindern.

Pflanzen­schutz

Mit Anbauempfehlungen unterstützt das TLLLR eine effiziente und umweltgerechte Hopfenproduktion, um die Wettbewerbsfähigkeit des Elbe-Saale Hopfens zu sichern. Bei Stickstoff (N) und Phosphat (P) wird jährlich vor der Ausbringung der Düngebedarf ermittelt. Die Düngung der Hopfenbestände erfolgt nach der Düngeverordnung. Die Pflanzenschutzanwendung nach dem Motto: so wenig wie möglich, so viel wie notwendig, erfolgt nur mit verlustmindernder Technik. Je nach Indikation, Wuchshöhe und Belaubung variieren die Zahl der Düsen, die Wasseraufwandmenge, Spritzdruck und die Fahrgeschwindigkeit. Ziel der Applikationstechniken in der Raumkultur Hopfen ist es, die Pflanzenschutzmittel möglichst ohne Verluste gleichmäßig auf alle Pflanzenteile zu verteilen.

Bewäs­serung

Zur Stabilisierung der Erträge wurde im Jahr 2009 mit Fördergeldern der Hopfenverwertungs-genossenschaft e.G. die Bewässerung auf 75 % der Flächen ausgedehnt. Sie erfolgt vorwiegend mit unterirdisch, in 40 cm Tiefe neben dem Bifang verlegten Tropfschläuchen. Auf einem kleineren Teil liegen die Tropfschläuche auf dem Bifang, mit dem Nachteil, dass sie jedes Jahr im Frühjahr ausgerollt und vor der Ernte wieder eingerollt werden müssen. Einige Betriebe speisen Nährstoffe über das Tropfsystem (Fertigation) ein.

Ernte der Zapfen

Die Ernte erfolgt, abhängig vom optimalen Erntezeitpunkt der jeweiligen Sorte, von Anfang bis Ende September. Ladewagen bringen die Hopfenreben an die stationär in der Pflückhalle stehende Pflückmaschine. Typisch für das Anbaugebiet Elbe-Saale sind die Bandtrockner. Der mit 78 - 84 % Wassergehalt geerntete Hopfen wird zur Erlangung der Lagerfähigkeit auf 8 - 10 % Feuchtigkeit getrocknet. Dabei durchläuft das mit Hopfen gefüllte Band kontinuierlich von oben nach unten drei Ebenen. Über Abluftventilatoren wird die feuchte Luft abgesaugt. Diese werden durch Temperatur- und Feuchtemessung auf dem oberen Band geregelt. Mit der anschließenden Konditionierung werden die ungleichen Wassergehalte von Spindel und Doldenblätter ausgeglichen.

Sortenvielfalt

Entdecken Sie
unsere Vielfalt

Im Hopfenanbaugebiet Elbe-Saale wird auf Qualität und Vielfalt größten Wert gelegt. Brauereien können hier die unterschiedlichsten Hopfenvariationen beziehen und so einzigartige und geschmackvolle Biersorten kreieren.
Im Mittelpunkt steht der Anbau von Bittersorten. Daneben gewinnen Aromahopfen und Flavor-Hopfen zunehmend an Bedeutung. Jährlich werden über 40 Zentner Hopfen/ha geerntet. Die Bitter- und Aromastoffe (Ätherische Öle) der im Anbaugebiet Elbe-Saale angebauten Hopfensorten haben einen wesentlichen Einfluss auf den spezifischen Brauwert.

Hallertauer Magnum

Bitter- und Hochalphasorten

Bitterhopfen mit sehr sehr hohem Bitterwert und guter Bitterqualität

Fläche> 600 ha
Ertrag20 dt/ha
Ölgehalt2,4 ml/100g
Alphasäuren13,9 %
Reifezeitspät

Polaris

Bitter- und Hochalphasorten

Bitterhopfen mit sehr sehr hohem Bitterwert

Fläche50-100 ha
Ertrag22 dt/ha
Ölgehalt3,2 ml/100g
Alphasäuren18,6 %
Reifezeitspät

Nugget

Bitter- und Hochalphasorten

Bitterhopfen mit hohem Bitterwert

Fläche< 50 ha
Ertrag22 dt/ha
Ölgehalt1,7 ml/100g
Alphasäuren11,3 %
Reifezeitsehr spät

Taurus

Bitter- und Hochalphasorten

Hochalphasorte mit sehr hohem Bitterwert und guter Bitterqualität

Fläche<50 ha
Ertrag20 dt/ha
Ölgehalt2,0 ml/100g
Alphasäuren15,9 %
Reifezeitspät

Herkules

Bitter- und Hochalphasorten

Hochalphasorte mit sehr sehr hohem Bitterwert und guter Bitterqualität

Fläche100-200 ha
Ertrag27 dt/ha
Ölgehalt1,7 ml/100g
Alphasäuren16,7 %
Reifezeitsehr spät

Northern Brewer

Aromasorte mit Bitternote

Bewährter Bitterhopfen mit guter Bitterqualität

Fläche100 -200 ha
Ertrag16 dt/ha
Ölgehalt1,5 ml/100g
Alphasäuren9,2 %
Reifezeitmittelfrüh

Perle

Aromasorten

Feine Zuchtsorte mit verbessertem Bitterwert

Fläche> 200 ha
Ertrag18,5 dt/ha
Ölgehalt1,3 ml/100g
Alphasäuren7,4 %
Reifezeitmittelspät

Saazer

Aromasorten

Traditionelle hochfeine Landsorte

Fläche100-200 ha
Ertrag12 dt/ha
Ölgehalt0,55 ml/100g
Alphasäuren3,2 %
Reifezeitfrüh

Hallertauer Tradition

Aromasorten

Hochfeine Zuchtsorte vom Typ des Hallertauer

Fläche<50 ha
Ertrag19,5 dt/ha
Ölgehalt0,7 ml/100g
Alphasäuren6,2 %
Reifezeitmittelfrüh

Spalter Select

Aromasorten

Hochfeine Zuchtsorte vom Typ des Spalter

Fläche< 50 ha
Ertrag20 dt/ha
Ölgehalt0,7 ml/100g
Alphasäuren5,1 %
Reifezeitmittelspät

Mandarina Bavaria

Flavor-Sorten

Special Flavor-Sorte

Fläche< 50 ha
Ertrag21 dt/ha
Ölgehalt1,2 ml/100g
Alphasäuren7,9 %
Reifezeitsehr spät

Hallertau Blanc

Flavor-Sorten

Special Flavor-Sorte

Fläche< 50 ha
Ertrag23 dt/ha
Ölgehalt1,1 ml/100g
Alphasäuren8,5 %
Reifezeitspät

Huell Melon

Flavor-Sorten

Special Flavor-Sorte

Fläche< 50 ha
Ertrag19 dt/ha
Ölgehalt1,1 ml/100g
Alphasäuren5,8 %
Reifezeitspät

Callista

Flavor-Sorten

Special Flavor-Sorte

Fläche< 50 ha
Ertrag21 dt/ha
Ölgehalt1,3 ml/100g
Alphasäuren3,3 %
Reifezeitspät

Cascade

Flavor-Sorten

US-Flavor-Sorte

Fläche< 50 ha
Ertrag21 dt/ha
Ölgehalt1 ml/100g
Alphasäuren6 %
Reifezeitspät

Amarillo

Flavor-Sorten

US-Flavor-Sorte

Fläche< 50 ha
Ertrag
Ölgehalt
Alphasäuren
Reifezeit

ABK Agrarbetriebsgesellschaft Kriepitz mbH

ELSTRA

Die rund um das schöne Töpfer-Städtchen Elstra befindlichen Flächen, sind einerseits geprägt durch die fruchtbaren Böden am Rande des Bautz'ner Beckens, wohingegen die Flächen am Fuß des 448 m hohen Hochsteins und des Schwarzenbergs durchaus gebirgigen Charakter haben. Neben den knapp 500 Milchkühen, den 1.400 Hektar Ackerbau sowie einer 526 kW-Biogasanlage wird aufgrund der guten Böden in der Region traditionell Hopfen angebaut. Auf insgesamt 50 Hektar Fläche werden derzeit die Hopfensorten Hallertauer Magnum, Saazer, Nordbrauer, Nugget und Polaris angebaut.

InhaberPhilipp Käppeler
Gründungsjahr1992
Fläche1400 ha, davon 50 ha Hopfen
Angebaute ProdukteWeizen, Gerste, Raps, Mais, Hopfen und Haltung von Milchkühen
Angebaute HopfensortenMagnum, Nordbrauer, Saazer, Polaris, Nugget

Zum BetriebWeitere Präsenz

APH Scharfenberg

Gründungsjahr1991
Fläche600 ha
Angebaute ProdukteRaps, Weizen, Mais, Hopfen, Wein
HopfensortenSaazer, Nordbrauer, Magnum, Callista

Agrar GmbH Großenehrich

GROSSENEHRICH

Die Agrar GmbH ist ein Ackerbaubetrieb am Rande des Thüringer Becken. Seit 1955 wird in Großenehrich die Sonderkultur Hopfen angebaut. Heute stehen auf insgesamt 48 ha Bitterhopfen und Aromasorten zu je der Hälfte im Anbau. Um Erträge zu stabilisieren und Regendefizite auszugleichen, wurde in der kompletten Anlage Tropfschlauchbewässerung ausgelegt. Die Beerntung erfolgt mit einer Pflückmaschine der Fa. Wolf aus Geisenfeld. 2017 konnten wir bei uns die Thüringer Landwirtschaftsministerin Birgit Keller zum offiziellen Erntestart des Elbe-Saale Gebietes begrüßen.

GeschäftsführerGerald Becker
Gründungsjahr1992
Fläche1050 ha Ackerland, davon 48 ha Hopfen
Angebaute ProdukteWinterweizen, Raps, Sommergerste, Wintergerste, Zuckerrüben, Hopfen, Hafer, Luzerne
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Herkules, Perle, Saazer, Mandarina Bavaria, Callista, Amarill

Agrargenossenschaft Baalberge eG

BERNBURG

Die AG Baalberge eG ist ein mittelgroßes Unternehmen mit den Tätigkeitsbereichen Pflanzenbau, Handel, Dienstleistungen und erneuerbare Energien (Photovoltaik, Wind und Biogas), Viermietung und Verpachtung. Im Unternehmensverbund betreiben wir am Standort Poley eine Anlage zur Milchproduktion. Unsere Ackerflächen werden in konventionellen Anbaumethoden bewirtschaftet. Als Ausbildungsbetrieb bieten wir jungen Menschen die Chance, erfolgreich in das Berufsleben zu starten. Wir bilden neben den Berufen Landwirtin/Landwirt, Tierwirtin/Tierwirt auch im Bereich Einzelhandelskauffrau/Einzelhandelskaufmann sowie Köchin/Koch aus.

GeschäftsführerE. Mädchen
Gründungsjahr1991
Fläche28 ha
Angebaute ProdukteW-Weizen, W-Gerste, W-Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Zwiebeln, Sonnenblumen, Hafer, Hopfen, Möhren, Fenchel, Dinkel, Durum
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Herkules, Perle, Saazer, Amarillo

Agrargenossenschaft Heringen eG

Heringen

Die Agrargenossenschaft Heringen eG wurde am 27.12.1990 gegründet und ist Rechtsnachfolger der LPG Pflanzenproduktion Heringen. Das Territorium erstreckt sich über die Orte Auleben, Hamma, Heringen und Uthleben. Die bewirtschafteten Flächen liegen im Randgebiet der Goldenen Aue, rechts der Helme (Auestandorte), bis zur Windleite (Übergangslagen). Der Betrieb liegt im Durchschnitt ca. 220 m über NN, wobei die Spanne von 153 bis 326 m über NN geht. Die durchschnittliche Ackerzahl liegt bei 62, die Grünlandzahl bei 52. Unser Hopfenanbau wird auf zwei Flächen betrieben, von insgesamt 46,59 ha (Hopfenfläche mit Anker).

Gründungsjahr1991
Fläche2222,88 ha (46,59 ha Hopfen)
Angebaute ProdukteHopfen, Äpfel, Süßkirschen, Sauerkirschen, Getreide, Raps, Zuckerrüben, Kartoffeln, Futter, Tierproduktion
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Northern Brewer, Perle, Polaris, Saazer, Nugget

Agrargenossenschaft Weißensee e.G.

Weißensee

„Hopfen, Malz und Wasser“ — Statuta thaberna — das älteste Reinheitsgebot für das Brauen aus dem Jahr 1434 stammt aus der mittelalterlich geprägten Stadt Weißensee.
Natürlich verpflichtet das.
Im nördlichen Teil des Thüringer Beckens erstreckt sich das Areal der Agrargenossenschaft Wießensee e.G. über 4660 Hektar, wovon 41 Hektar Hopfenanbauflächen sind.

Gründungsjahr1991
Fläche4660 ha
Angebaute ProdukteHopfen, Wintergerste, Winterweizen, Durum, Sommergerste, Winterraps, Zuckerrüben
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Herkules, Perle, Mandarina Bavaria, Amarillo

Zum Betrieb

Agrarproduktion Großromstedt GmbH & Co.KG

STOBRA

Der Hopfengarten mit einer Fläche von 28 ha befindet sich nordwestlich vom OT Stobra der Gemeinde Saaleplatte an der K 104 nach Apolda. Er wurde im Jahre 1976 von der LPG Pflanzenproduktion Apolda errichtet und ist heute noch in Betrieb. Ein Brand im Jahr 2013 vernichtete die Hopfentrocknungsanlage in Apolda vollständig, so dass am neuen Standort in Stobra im Jahr 2014 ein modernes und hocheffizientes Hopfenerntezentrum mit innovativer Technik entstand. Durch die Waagerecht-Bandpflückmaschine FSH 900 sowie den dreistufigen Bandtrockner mit automatischer Feuchte- und damit Schütthöhensteuerung wird der Hopfen je nach Sorte innerhalb von 5 bis 6 Stunden getrocknet.

Gründungsjahr1991
Fläche1300 ha AL
Angebaute ProdukteWinterweizen, Wintergerste, Sommergerste, Winterraps, Silo- und Körnermais, Zuckerrüben, Luzerne, Hopfen
Angebaute HopfensortenMandarina Bavaria, Hallertauer Magnum, Polaris, German Saazer

Agricola Landwirtschaftliche Betriebsgesellschaft mbH

OELSEN/GLEINA

Gründungsjahr1992
Fläche3400 ha, davon 97,50 ha Hopfen
Angebaute ProduktePflanzenproduktion: WW, WG, WRaps, Mais, Zuckerrüben, Hopfen Milchproduktion: 500 Milchkühe
Angebaute HopfensortenNordbrauer, Hallertauer Tradition, Hallertauer Magnum, Perle, Mandarina Bavaria, Saazer

F.O.B. Kindelbrücker Feld- und Obstbau GmbH

KINDELBRÜCK

HopfenmeisterRalf Nennewitz
Gründungsjahr2002
Fläche600 ha Ackerbau, davon 57,98 ha Hopfen
Angebaute ProdukteWinterweizen, Gerste, Raps, Süßkirschen
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Perle, Herkules

Gävernitzer Hopfen GmbH

PRIESTEWITZ

GeschäftsführerC. Liebelt
Gründungsjahr1991
Fläche39 ha
Angebaute ProdukteHopfen
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Herkules

HOOB GmbH

OSTRAU

Anbau aller Hopfensorten mit Bewässerung

InhaberKatrin und Reiner Joachim
Gründungsjahr1995
Fläche90 ha
Angebaute ProdukteHopfen und Kirschen
Angebaute HopfensortenPolaris, Perle, Hallertauer Tradition, Saazer, Spalter Select, Mandarina Bavaria, Hallertau Blanc, Cascade

Zum Betrieb

Hopfenanbau Regner GbR

EDDERITZ

InhaberAlfred und Marcus Regner
Gründungsjahr1991
Fläche132 ha
Angebaute ProdukteHopfen
Angebaute HopfensortenNorthern Brewer, Magnum, Herkules, Polaris, Perle, Cascade, Callista

Zum Betrieb

Hopfenbetrieb Berthold

MONSTAB

Bereits im Jahr 1954 wurde in Monstab Hopfen angebaut. Die vorherschende Bodenart Löss ist dafür hervorragend geeignet. Wir sind ein familiengeführtes Unternehmen seit 1992. Über die Zeit haben wir den Hopfenanbau immer weiter perfektioniert und verfeinert. Seit 2010 beschäftigen wir uns mit dem Anbau von Arzneikamille und im Jahr 2012 wurden wir Partner der Gesellschaft für Hopfenforschung (um Zuchtstämme zu testen).

InhaberChristian Berthold
Gründungsjahr1992
Fläche160 ha
Angebaute ProdukteHopfen, Weizen, Winterraps, Mais, Zuckerrüben, Arzneikamille, Gerste, Wald
Angebaute HopfensortenSaazer, Perle Erhaltungszucht, Magnum, Herkules, Polaris, Cascade, Hallertauer Blanc, Amarillo, Verschiedene Zuchtstämme

Hopfengut Lautitz

LAUTITZ

Das Hopfengut Lautitz ist ein mittelständisches, privat geführtes Unternehmen welches im Herzen der Oberlausitz liegt und sich auf den Anbau von Hopfen spezialisiert hat. Mit Leidenschaft, Idealismus und Engagement versuchen wir in unserem kleinem Team, auf unseren guten Böden, beste Qualitäten an Aroma- und Bitterhopfen anzubauen, um ein idealer Partner für den Verbraucher und Kunden zu sein.

InhaberJörg und Rita Bogensberger
Gründungsjahr1956
Angebaute ProdukteAromahopfen, Bitterhopfen
Angebaute HopfensortenSaazer, Nordischer Brauer, Tradition, Perle, Amarillo, Magnum, Herkules

Schloßdomäne Zepzig GmbH

BERNBURG

Die Schloßdomäne Zepzig GmbH ist ein kleiner Landwirtschaftsbetrieb mit Schwerpunkt Pflanzenbau. Die Ackerflächen werden in konventionellen Anbaumethoden bewirtschaftet. Ein weiteres Geschäftsfeld ist die Vermietung von Wohnungen und Stallungen.

GeschäftsführerE. Mädchen
Gründungsjahr1999
Fläche15 ha
Angebaute ProdukteW-Weizen, W-Gerste, W-Raps, Zuckerrüben, Hopfen
Angebaute HopfensortenHallertauer Magnum, Herkules, Perle, Saazer, Amarillo

Taucherwald Agrar GmbH

WESTLAUSITZ

Wir sind ein bodenständiges Agrarunternehmen in der Westlausitz. Mit unseren zwei Betriebszweigen - Marktfruchtbau und Hopfenbau betreiben wir umweltgerechte Landwirtschaft zwischen den drei Städten Bautzen, Bischofswerda und Kamenz. Die Erhaltung der Fruchtbarkeit unserer ertragsfähigen Böden ist für uns von großer Bedeutung. Daher legen wir großen Wert auf bodenschonende Flächenbewirtschaftung, eine ausgewogene Nährstoffversorgung durch bedarfsgerechte Düngung und einen auf das notwendige Maß beschränkten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. So produzieren wir nachhaltig im Einklang mit Natur und Umwelt qualitativ hochwertige Erzeugnisse für die Lebensmittel- und Futtermittelherstellung.

GeschäftsführerPeter Eisold
Gründungsjahr1991
Fläche800 ha
Angebaute ProdukteHopfen, Winterraps, Winterweizen, Wintergerste, Zuckerrüben
Angebaute HopfensortenSaazer, H. Magnum, Herkules, Mandarina Bavaria, Hüll Melon, Polaris, Amarillo

Zum Betrieb

Impressum

Angaben gemäß § 5 TMG:

  • Elbe Saale Hopfenpflanzerverband e.V.
  • Ahornstraße 27
  • 06268 Querfurt

Vertreten durch:

  • 1. Vorsitzender: Jörg Kamprad
  • 2. Vorsitzender: Reiner Joachim
  • Geschäftsführer: Andreas Kunze

Kontakt:

Vereinsregister:

  • Registergericht: Amtsgericht Merseburg, PSF 11, 06201 Merseburg
  • Registernummer: VR 628

Alternative Streitbeilegung:

  • Die Europäische Kommission stellt eine Plattform für die außergerichtliche Online-Streitbeilegung (OS-Plattform) bereit, aufrufbar unter https://ec.europa.eu/odr

Gestaltung und Realisierung:

Haftungsausschluss (Disclaimer)

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6. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Facebook

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten des Unternehmens Facebook integriert. Facebook ist ein soziales Netzwerk.

Ein soziales Netzwerk ist ein im Internet betriebener sozialer Treffpunkt, eine Online-Gemeinschaft, die es den Nutzern in der Regel ermöglicht, untereinander zu kommunizieren und im virtuellen Raum zu interagieren. Ein soziales Netzwerk kann als Plattform zum Austausch von Meinungen und Erfahrungen dienen oder ermöglicht es der Internetgemeinschaft, persönliche oder unternehmensbezogene Informationen bereitzustellen. Facebook ermöglicht den Nutzern des sozialen Netzwerkes unter anderem die Erstellung von privaten Profilen, den Upload von Fotos und eine Vernetzung über Freundschaftsanfragen.

Betreibergesellschaft von Facebook ist die Facebook, Inc., 1 Hacker Way, Menlo Park, CA 94025, USA. Für die Verarbeitung personenbezogener Daten Verantwortlicher ist, wenn eine betroffene Person außerhalb der USA oder Kanada lebt, die Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland.

Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite, die durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben wird und auf welcher eine Facebook-Komponente (Facebook-Plug-In) integriert wurde, wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die jeweilige Facebook-Komponente veranlasst, eine Darstellung der entsprechenden Facebook-Komponente von Facebook herunterzuladen. Eine Gesamtübersicht über alle Facebook-Plug-Ins kann unter https://developers.facebook.com/docs/plugins/?locale=de_DE abgerufen werden. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhält Facebook Kenntnis darüber, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite durch die betroffene Person besucht wird.

Sofern die betroffene Person gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist, erkennt Facebook mit jedem Aufruf unserer Internetseite durch die betroffene Person und während der gesamten Dauer des jeweiligen Aufenthaltes auf unserer Internetseite, welche konkrete Unterseite unserer Internetseite die betroffene Person besucht. Diese Informationen werden durch die Facebook-Komponente gesammelt und durch Facebook dem jeweiligen Facebook-Account der betroffenen Person zugeordnet. Betätigt die betroffene Person einen der auf unserer Internetseite integrierten Facebook-Buttons, beispielsweise den ?Gefällt mir?-Button, oder gibt die betroffene Person einen Kommentar ab, ordnet Facebook diese Information dem persönlichen Facebook-Benutzerkonto der betroffenen Person zu und speichert diese personenbezogenen Daten.

Facebook erhält über die Facebook-Komponente immer dann eine Information darüber, dass die betroffene Person unsere Internetseite besucht hat, wenn die betroffene Person zum Zeitpunkt des Aufrufs unserer Internetseite gleichzeitig bei Facebook eingeloggt ist; dies findet unabhängig davon statt, ob die betroffene Person die Facebook-Komponente anklickt oder nicht. Ist eine derartige Übermittlung dieser Informationen an Facebook von der betroffenen Person nicht gewollt, kann diese die Übermittlung dadurch verhindern, dass sie sich vor einem Aufruf unserer Internetseite aus ihrem Facebook-Account ausloggt.

Die von Facebook veröffentlichte Datenrichtlinie, die unter https://de-de.facebook.com/about/privacy/ abrufbar ist, gibt Aufschluss über die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch Facebook. Ferner wird dort erläutert, welche Einstellungsmöglichkeiten Facebook zum Schutz der Privatsphäre der betroffenen Person bietet. Zudem sind unterschiedliche Applikationen erhältlich, die es ermöglichen, eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken. Solche Applikationen können durch die betroffene Person genutzt werden, um eine Datenübermittlung an Facebook zu unterdrücken.

7. Datenschutzbestimmungen zu Einsatz und Verwendung von Matomo

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite die Komponente Matomo integriert. Matomo ist ein Open-Source-Softwaretool zur Web-Analyse. Web-Analyse ist die Erhebung, Sammlung und Auswertung von Daten über das Verhalten von Besuchern von Internetseiten. Ein Web-Analyse-Tool erfasst unter anderem Daten darüber, von welcher Internetseite eine betroffene Person auf eine Internetseite gekommen ist (sogenannter Referrer), auf welche Unterseiten der Internetseite zugegriffen oder wie oft und für welche Verweildauer eine Unterseite betrachtet wurde. Eine Web-Analyse wird überwiegend zur Optimierung einer Internetseite und zur Kosten-Nutzen-Analyse von Internetwerbung eingesetzt.

Die Software wird auf dem Server des für die Verarbeitung Verantwortlichen betrieben, die datenschutzrechtlich sensiblen Logdateien werden ausschließlich auf diesem Server gespeichert.

Der Zweck der Matomo-Komponente ist die Analyse der Besucherströme auf unserer Internetseite. Der für die Verarbeitung Verantwortliche nutzt die gewonnenen Daten und Informationen unter anderem dazu, die Nutzung dieser Internetseite auszuwerten, um Online-Reports, welche die Aktivitäten auf unseren Internetseiten aufzeigen, zusammenzustellen.

Matomo setzt ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person. Was Cookies sind, wurde oben bereits erläutert. Mit der Setzung des Cookies wird uns eine Analyse der Benutzung unserer Internetseite ermöglicht. Durch jeden Aufruf einer der Einzelseiten dieser Internetseite wird der Internetbrowser auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person automatisch durch die Matomo-Komponente veranlasst, Daten zum Zwecke der Online-Analyse an unseren Server zu übermitteln. Im Rahmen dieses technischen Verfahrens erhalten wir Kenntnis über personenbezogene Daten, wie der IP-Adresse der betroffenen Person, die uns unter anderem dazu dient, die Herkunft der Besucher und Klicks nachzuvollziehen.

Mittels des Cookies werden personenbezogene Informationen, beispielsweise die Zugriffszeit, der Ort, von welchem ein Zugriff ausging und die Häufigkeit der Besuche auf unserer Internetseite gespeichert. Bei jedem Besuch unserer Internetseiten werden diese personenbezogenen Daten, einschließlich der IP-Adresse des von der betroffenen Person genutzten Internetanschlusses, an unseren Server übertragen. Diese personenbezogenen Daten werden durch uns gespeichert. Wir geben diese personenbezogenen Daten nicht an Dritte weiter.

Die betroffene Person kann die Setzung von Cookies durch unsere Internetseite, wie oben bereits dargestellt, jederzeit mittels einer entsprechenden Einstellung des genutzten Internetbrowsers verhindern und damit der Setzung von Cookies dauerhaft widersprechen. Eine solche Einstellung des genutzten Internetbrowsers würde auch verhindern, dass Matomo ein Cookie auf dem informationstechnologischen System der betroffenen Person setzt. Zudem kann ein von Matomo bereits gesetzter Cookie jederzeit über einen Internetbrowser oder andere Softwareprogramme gelöscht werden.

Ferner besteht für die betroffene Person die Möglichkeit, einer Erfassung der durch den Matomo erzeugten, auf eine Nutzung dieser Internetseite bezogenen Daten zu widersprechen und eine solche zu verhindern. Hierzu muss die betroffene Person in Ihrem Browser "Do Not Track" einstellen.

Mit der Setzung des Opt-Out-Cookies besteht jedoch die Möglichkeit, dass die Internetseiten des für die Verarbeitung Verantwortlichen für die betroffene Person nicht mehr vollumfänglich nutzbar sind.

Weitere Informationen und die geltenden Datenschutzbestimmungen von Matomo können unter https://matomo.org/privacy/ abgerufen werden.

8. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

9. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

10. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

11. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

12. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusstes Unternehmen verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator der DGD Deutsche Gesellschaft für Datenschutz GmbH, die als Externer Datenschutzbeauftragter Oberbayern tätig ist, in Kooperation mit den Datenschutz Anwälten der Kanzlei WILDE BEUGER SOLMECKE | Rechtsanwälte erstellt.

Kontakt

Elbe Saale Hopfenpflanzerverband e.V.

Ahornstraße 27

06268 Querfurt

E-Mail: ag-querfurt@gmx.de

Telefon Geschäftsführer Andreas Kunze: +49 160 99714072

Telefon 1. Vorsitzender Reiner Joachim: +49 176 20254348

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